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Amanogarnele - Caridina japonica
Art.Nr.: Z950085
Amanogarnele - Caridina japonica Größe: md
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Amanogarnele - Caridina japonica
Die Haltung der Yamatonuma-Garnele ist vor allem durch den japanischen Aquarianer und Fotograf Takashi Amano bekannt gemacht worden, weshalb diese Garnelenart im Handel auch unter dem Namen Amano-Garnele angeboten wird. Da diese Garnelen gute Algenfresser sind, setzt Amano diese Garnele in seinen Becken regelmäßig zur Algenbekämpfung ein. Algen werden von den Garnelen, sobald sie im Aquarium aufkommen, entdeckt und gefressen. Sind die Algen bereits zu groß, interessieren sie sich nicht mehr sonderlich dafür. Die Kiesel (bis 0,5 mm) des Bodengrunds werden von den Garnelen aufgenommen und rundum gereinigt. An den Beckenscheiben sind sie eher selten zu sehen, da sie am Glas kaum Halt finden.
Die Yamatonuma-Garnele gehört zum primitiven Fortpflanzungstyp. Es werden somit nicht fertige kleine Garnelen zur Welt gebracht, wie das zum Beispiel bei der Kristallroten Zwerggarnele der Fall ist, sondern es schlüpfen kleine Larven aus den Eiern, welche verschiedene Entwicklungsstadien durchleben. Die Zucht der Yamatonuma-Garnele ist im reinen Süßwasser-Aquarium nicht möglich. Hier können die frisch geschlüpften Garnelenlarven nicht überleben. Sie benötigen Salzwasser um zu ausgewachsenen Garnelen heranzuwachsen. In der Wildnis halten sich diese Garnelen in Süßwassergebieten auf und begeben sich nach dem Heranreifen der befruchteten Eier in Salzwasser. Dort setzen sie die Larven ab und begeben sich wieder zurück ins Süßwassergebiet. Die eiertragenden Weibchen sollten möglichst früh in ein anderes Aquarium separiert werden. Nach dem Schlupf der Larven sollte das Muttertier wieder aus dem Becken entfernt und das Wasser aufgesalzt werden, damit die Larven die Möglichkeit haben das Larvenstadium zu überleben und das Muttertier keinen zu hohen Salzkonzentrationen ausgesetzt wird. Nach dem Schlüpfen der Larven häuten sich die Garnelen fast täglich, da der Chitinpanzer nicht mitwächst. Die jungen Garnelen ernähren sich von Algen, können aber auch mit Artemia-Nauplien oder Staubfutter gefüttert werden. Je nach Fütterung und Wassertemperatur können sie nach etwa 40 Tagen in Süßwasser umgesetzt werden.
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Amanogarnele - Caridina japonica
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