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Spitzmaul-Ziersalmler - Nannostomus eques
Art.Nr.: Z950567
aktuelle Größe: 3 cm
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Spitzmaul-Ziersalmler - Nannostomus eques
Die Heimat des Spitzmaulsalmlers ist der mittlere Amazonas und der Rio Negro; auch in den Guayana Ländern kommt er vor. Sie eignet sich besonders für kleine Artenbecken, wenn nicht viel Platz zur Verfügung steht. Darüber hinaus ist sie nur mit ruhigen bzw. kleinbleibenden Arten zu vergesellschaften. Es ist ein typischer Schwarmfisch, bei dem man mindestens sechs bis acht Tiere zusammen einsetzen sollte. Die auffällige Körperhaltung (Schrägsteher) ist eine optimale Anpassung an den Nahrungserwerb. Als Bewohner der Oberflächenregion nimmt er seine Nahrung von der Wasseroberfläche auf. Bei der Ernährung wird Lebendfutter bevorzugt, das dem kleinen Maul angepasst sein muss. Schwarze Mückenlarven werden noch bewältigt und gern genommen. Wie die Nannostomus-Arten zeigt er eine typische Nachtfärbung, wobei die Längsbinde verschwindet und zwei dunklen schrägen Querbinden Platz macht. Die Weibchen erkennt man an der deutlich gerundeten Bauchlinie; auch sind sie weniger farbenprächtig als die Männchen. Zur Zucht ist ein abgedunkeltes 10-15 Liter fassendes Becken zu verwenden, das mit weichem und leicht saurem Wasser gefüllt sein sollte. Gelaicht wird gern unter breitblättrigen Pflanzen, die als Laichsubstrat eingebracht werden. Da die Tiere oftmals dem Laich nachstellen, sollten sie sofort nach dem Ablaichen aus dem Becken entfernt werden. Bei 26° C schlüpfen nach 24 bis 30 Stunden aus den bis zu 150 Eiern die Larven. Nach etwa einer Woche haben sie ihren Dottersack aufgezehrt, schwimmen nun frei und können mit feinem Tümpelfutter ernährt werden.
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