Archiv der Kategorie: Steckbriefe

Südamerikanischer Zwerghummelwels - Microglanis iheringi kaufen

Steckbrief: Südamerikanischer Zwerghummelwels – Microglanis iheringi

Wissenschaftlicher Name: Microglanis iheringi 
Umgangssprachlicher Name: Zwerghummelwels

Herkunft: Venezuela
PH: 6 – 7.5
GH: 5 – 15 °dGH
Endgröße: bis zu 7 cm
Aquarium: ab 54 l
Temperatur: 24 – 27 °C
Futter: Lebend-, Trocken- & Frostfutter
Haltung: Gruppe
Aktivitätstyp: Nachtaktiv

Microglanis iheringi wird bis zu 7cm groß und benötigt ein kleines Aquarium (ab 54 l), das mit feinem Kies als Bodengrund und Steinaufbauten oder Wurzeln versehen ist. Aquarienpflanzen als Versteck- oder Rückzugsmöglichkeit tragen zum Wohlbefinden der Tiere bei.

Bei einem PH Wert von 6 – 7.5 und einem GH Wert von 5 – 15 °dGH fühlen sich die nachtaktiven Tiere, die in einer Gruppe gehalten werden sollten, schnell wohl.

Im Aquarium bevorzugt Microglanis iheringi den unteren Bereich. Eine mittel-starke Strömung im Aquarium ist ideal. Das Becken sollte gut gefiltert und sauerstoffreich sein.
Microglanis iheringi ernährt sich in seiner natürlichen Umgebung omnivor, d.h. sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung.

Über die Zucht im Aquarium ist bisher nichts bekannt.

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Elliots Feuermaulbuntbarsch - Thorichthys ellioti

Steckbrief: Elliots Feuermaulbuntbarsch – Thorichthys ellioti (auch Thorichthys maculipinnis)

Elliots Feuermaulbuntbarsch – Thorichthys ellioti (auch Thorichthys maculipinnis)

Thorichthys ellioti stammt ursprünglich aus Mittelamerika, wo er in ufernahen und versteckreichen Gebieten lebt. Die Tiere werden bis zu 15 Zentimeter groß, wobei die Männchen grundsätzlich größer werden als die Weibchen.

Gehalten wird der Elliots Feuermaulbuntbarsch in einem Aquarienbecken mit mindestens 400 Litern Wasserumfang in einer Gruppe ab sechs Tieren, wobei die paarweise Haltung auch möglich ist. Hierfür reicht ein Becken von etwa 1 Meter Kantenlänge. Die Temperatur des Wassers sollte zwischen 24 und 28 °C warm sein und der pH-Wert zwischen 7 und 8,5 eingependelt werden.

Bei der Einrichtung des Aquariums ist auf eine ausreichende Bepflanzung, sowie die Anordnung von Wurzeln und Steinen als Versteckmöglichkeiten sowie Revierabgrenzungen zu achten. Eine Vergesellschaftung ist zwar möglich, aber da diese Tiere oft die unterlegenen sind, sollte die Auswahl der zu vergesellschaftenden Tiere gut bedacht werden. Ruhigere und friedliche Genossen eignen sich sicher am besten für ein solches Vorhaben.

Bei der Fütterung ist die Gabe von Lebendfutter angesagt. Rote Mückenlarven allerdings dürfen nicht gefüttert werden! Dafür genießt Elliots Feuermaulbuntbarsch Kleinkrebse und nimmt auch ballaststoffreiches Trockenfutter an.

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Rundschwanz Schachbrettcichlide - Dicrossus maculatus

Steckbrief: Rundschwanz Schachbrettcichlide – Dicrossus maculatus

Rundschwanz Schachbrettcichlide – Dicrossus maculatus

In Amazonasgebieten Brasiliens ist die Rundschwanz Schachbrettchichlide beheimatet. Anzutreffen ist die Art vor allem in stark mit Sumpf- und Wasserpflanzen zugewachsenen Bereichen und Abschnitten, in denen viel Mulm und Blattwerk zu finden ist. Männchen dieser Gattung werden bis zu 9 Zentimeter groß, während die Weibchen nur etwa 6 Zentimeter Größe erreichen.

Bei der Haltung im Aquarium sollte man ein Becken ab 130 Zentimetern Kantenlänge besitzen. Als Fische, die in Sozialgruppen leben, sollte man die Art auch im eigenen Becken in Gruppen halten. Bei der oben genannten Beckengröße empfiehlt sich ein Besatz aus einem Männchen und vier Weibchen. Bei der Einrichtung ist zu beachten, dass die Tiere Reviere bilden und es zahlreiche Versteckmöglichkeiten geben muss. Pflanzen und Wurzeln in ausreichender Anzahl sind daher empfehlenswert. Zudem sind Laub im Becken (Erle, Eiche, Buche, Seemandelbaum) und auch Rindenstücke für die Nahrungssuche förderlich.

Die Temperatur des Wassers sollte zwischen 26 und 30°C betragen und der pH-Wert zwischen 5,5 und 7 eingependelt werden.

Bei der Fütterung bevorzugt Dicrossus maculatus lebendes Futter wie in der Natur. Dazu zählen Mückenlarven und Wasserflöhe. Aber auch Frost- und Flockenfutter werden angenommen.

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Feuermaulbuntbarsch - Thorichthys meeki

Steckbrief: Feuermaulbuntbarsch – Thorichthys meeki

Feuermaulbuntbarsch – Thorichthys meeki

Dieser besonders gezeichnete Fisch benötigt einige Aufmerksamkeit bei der Einrichtung seines Aquarienbeckens, zählt aber ansonsten nicht zu den schwer zu haltenden Exemplaren.

Ursprünglich beheimatet ist Thorichthys meeki in Flüssen Mexikos und Guatemalas, wo er flache Uferbereiche mit Felsen oder Holzeinlagerungen bewohnt.

Im ausgewachsenen Stadium erreicht dieser Fisch eine Länge von etwa 15 Zentimetern. Männchen erkennt man an etwas spitzer ausgezogenen Rücken- und Afterflossen, zudem werden diese größer als die Weibchen. Auch, wenn man diese Tiere paarweise halten könnte, empfiehlt sich doch die Haltung in einer größeren Gruppe (sechs Tiere). Dafür müsste das Becken dann 400 Liter Wasserumfang und eine Aquarienkantenlänge von 150 Zentimetern besitzen. Es ist wichtig, dem Feuermaulbuntbarsch ein Flussbiotop zu bieten. Auf den Boden gehören Sand oder feiner Kies, außerdem muss man den Tieren viele Verstecke zur Verfügung stellen. Auch einige Steine sollten sich im Becken wiederfinden. Es ist weiter zu beachten, dass diese Fische gerne wühlen, daher sollte man ausschließlich robuste Pflanzen einsetzen. Reviere werden mit gekonnten Gebärden verteidigt, doch ansonsten gehört der Feuermaulbuntbarsch zur eher friedlichen Gattung. Eine Vergesellschaftung der Fische ist also möglich, sollte aber dennoch keineswegs mit kleineren Fischen erfolgen.

Die Wassertemperatur im Aquarium ist zwischen 26 und 30 °C zu halten. Der pH-Wert sollte sich zwischen 6,5 und 8 einpendeln und die Gesamthärte bei 8-12 dGH liegen.

Gefüttert wird Thorichthys meeki vor allem mit Lebendfutter wie Kleinkrebsen, sowie ballaststoffreichem Trockenfutter. ACHTUNG: Keine roten Mückenlarven verfüttern!

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Rasbora dorsiocellata macrophthalma, Leuchtaugenrasbora,

Steckbrief: Kleiner Leuchtaugenbärbling – Rasbora dorsiocellata macrophthalma

Kleiner Leuchtaugenbärbling – Rasbora dorsiocellata macrophthalma

Dieser zur Familie der Bärblinge gehörende Zierfisch kommt aus Indonesien und Malaysia. Er wird bis zu 3,5 Zentimeter groß und eignet sich zur Schwarmfischhaltung, wo er besonders gut zur Geltung kommt.

Schon in kleineren Aquarien, etwa ab einer Kantenlänge von 50 Zentimetern, kann dieser Fisch problemlos gehalten werden. Der silbern bis golden schimmernde Körper sowie im Kontrast dazu die eher bläulich glänzenden Augen machen diese Art zum Blickfang. Wobei die Männchen zumeist eine kräftigere Färbung als die Weibchen aufweisen. Um die Ausfärbung bestmöglich zur Geltung zu bringen, eignet sich weiches Wasser im Becken.

Ein Schwarm von etwa zehn Tieren kann sowohl in einem Artenbecken gehalten, als auch vergesellschaftet werden. Bei der Vergesellschaftung des Leuchtaugenbärblings ist allerdings darauf zu achten, dass die anderen Aquarienbewohner ausschließlich friedfertiger Natur sind. Die Wassertemperatur im Becken sollte zwischen 23 und 28 °C liegen und der pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5 eingependelt sein. Bei der Einrichtung des Beckens für Rasbora dorsicellata Macrophthalma ist auf eine abwechslungsreiche Struktur aus gut bepflanzten Bereichen und freier Schwimmfläche zu achten. Da dem Bodengrund wenig Beachtung geschenkt wird, liegt die Wahl hier frei beim Halter. Wer möchte, kann das Becken auch durch Schwimmpflanzen, die für eine Dämmung des Lichts sorgen, bereichern. Zudem sollten zur Vorbeugung von Krankheiten und einer leichten Senkung des pH-Wertes Seemandelrinde oder Erlenzapfen mit in das Becken gegeben werden.

Gefüttert wird der Lauchtaugenbärbling abwechslungsreich. Er nimmt gern Lebendfutter, akzeptiert aber auch Frost- und Flockenfutter. Bei allen Futtervarianten ist jedoch darauf zu achten, dass die Gabe einer Größe entspricht, die der Fisch bewältigen kann. Flockenfutter kann so kleiner zerrieben werden und im Lebend- sowie Frostfutterbereich bewähren sich Daphnien oder Artemia.

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Schwanzfleckzwergbärbling - Boraras urophthalmoides

Steckbrief: Schwanzfleckzwergbärbling – Boraras urophthalmoides

Boraras urophthalmoides – Schwanzfleckbärbling

In Sümpfen, Teichen und stehenden Gewässern in Vietnam und Thailand ist der Schwanzfleckbärbling beheimatet.

Mit einer Größe von bis zu 3 Zentimetern gehört die Art zu den kleinsten im Handel erhältlichen Fischen. Aufgrund dieser kleinen Größe allein schon lohnt sich die Haltung im Schwarm, wo der hübsche Bärbling besonders gut zur Geltung kommt. Auch zählt Boraras urophthalmoides ohnehin zu den Schwarmfischen.

Das Aquarienbecken für diese Art braucht einen Mindestumfang von 50 Litern Wasser. Die Wassertemperatur ist im Bereich zwischen 23 und 26 °C ideal und der pH-Wert sollte zwischen 6 und 7 liegen. Damit sich die Fische wirklich wohl fühlen, sollte das Aquarium möglichst dunkel gehalten und eingerichtet sein. Ein netter Nebeneffekt davon ist auch, dass die Farbintensität von Boraras urophthalmoides so weitaus besser zur Geltung kommt. Bei der Einrichtung des Beckens sollte auf eine ausreichende Bepflanzung mit Javamoos geachtet werden, auf diese Weise ist der Weiterbestand der Nachzuchten relativ gesichert. Darüber hinaus ist eine reiche Bepflanzung ein wichtiger Wohlfühlfaktor für diese Fische.

Eine Vergesellschaftung des Schwanzfleckbärblings sollte nur sehr vorsichtig und am besten mit kleineren Arten der unteren Beckenregionen (beispielsweise Zwergpanzerwelse) erfolgen.

Gefüttert wird mit feinem Lebendfutter wie Artemia und kleinen Mückenlarven. Zudem kann Flockenfutter gegeben werden, das aber vor der Gabe zwischen den Fingern klein zerrieben werden sollte.

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Stendker Diskus kaufen

Unsere Empfehlung für die Haltung von Stendker Diskusfischen

Haltung von Stendker Diskusfischen

Bei der Haltung von Stendker Diskusfischen steht zu Beginn eine grundlegende Entscheidung im Raum:

Möchte man sich ein Stendker Diskus-Fischpärchen oder eine Diskusfischgruppe im Aquarienbecken halten? Und sollen die Fische zur Nachzucht animiert oder in einem Becken mit Beifischen gehalten werden?

Folgende Unterscheidungen werden bei den jeweiligen Haltungsbedingungen grundlegend getroffen:

Zucht der Diskusfische bei Paarhaltung:

Empfohlen wird eine Beckenmindestgröße von 150 Litern Wasserinhalt.

Eine Trennung der Jungfische von den Elterntieren zur Krankheitsvorbeugung sollte etwa nach 12 bis 14 tagen erfolgen.

Haltung eines Diskuspaares mit Beifischen:

Das Aquarium bedarf einer Mindestgröße von 180 Litern Fassungsvermögen. Noch besser ist eine Beckengröße mit 250 Litern Wasserinhalt. Idealerweise hat das gehaltene Pärchen bereits eine Größe von etwa 14 cm erreicht.

Die Aufzucht einer Diskusgruppe (Gruppenhaltung):

Von Gruppenhaltung bei Diskusfischen spricht man ab einer Gruppengröße von zehn Diskusfischen. Ein Becken mit 180 Litern Fassungsvermögen eignet sich zwar bereits zur Aufzucht der Gruppe, die ausgewachsenen Diskusse benötigen jedoch mindestens eine Beckengröße von 300 Litern! Dies ist unbedingt zu beachten!

Diskus-Gruppenhaltung zusammen mit Beifischen:

Das angebotene Becken braucht für eine Gruppe aus mindestens zehn ausgewachsenen Diskusfischen, einer Bepflanzung im Aquarienbecken und der Zugabe von Beifischen einen Mindestumfang von 400 Litern!

Ist die Frage der Haltungsweise der Diskus geklärt, sollte man darauf achten, keine Zuchten zu vermischen. Dies bedeutet, dass man Wildfänge nur mit eben solchen vergesellschaftet und asiatische Nachzuchten ebenso nur mit anderen Tieren aus asiatischer Nachzucht vereint.

Nur bei der Haltung von Stendker-Diskusfischen können einzelne Tiere derselben Zuchtstätte nachgesetzt werden!

Um eine Gefährdung durch verschiedene Krankheitserreger im Aquarienbecken mit den empfindlichen Tieren von Beginn an zu vermeiden, wird empfohlen, von Beginn an eine ausreichende Menge Diskusfische in das Becken zu geben und KEINE Diskusfische mehr nachzukaufen.

Alle Tiere und Pflanzen, die mit den Diskusfischen zusammen in das Becken gesetzt werden, sollten unbedingt vom selben Händler wie die Diskusse selbst bezogen werden! Unsere Tiere sind auf bakterielle Unverträglichkeit getestet.


DISKUS-STECKBRIEF (für Fische aus Stendker-Zucht)

Ursprüngliche Herkunft: Amazonas

Gattung: Chichliden / Buntbarsche

Endgröße: etwa um die 20 cm

Haltung: In entsprechend großen Aquarienbecken (siehe oben) mit oder ohne Beifische und mit Bepflanzung. Da Diskusfische sehr gesellige Tier sind, sollten sie mindestens im Pärchen oder aber in einer Gruppe ab zehn Tieren gehalten werden.

Sozialverhalten: Als typischer Vertreter der Buntbarschgattung ist es zu beobachten, dass sich bei kleineren Gruppen ein dominantes Tierchen herausbildet. Der schwächste Fisch in der Kette wird ausgegrenzt und am Fressen gehindert. Dies wird nach dem Aushungern des Tieres auch den Tod zur Folge haben. In größeren Gruppen (ab zehn Diskusfischen) ist diese Art des Sozialverhaltens jedoch nicht mehr zu beobachten, weshalb grundsätzlich eine Gruppenstärke von mindestens zehn Tieren empfohlen wird.

Lebensraum: Der Diskusfisch fühlt sich in einem bepflanzten Aquarium sehr wohl. Auch schätzt er einen Bodenbelag aus Sand und Wurzeln, die gleich von ganzen Gruppen als Rückzugsplatz genutzt werden.

pH-Wert: 7

Wassertemperatur: 28-30°C

Fütterung: Diese sollte dreimal täglich, bei Einhaltung regelmäßiger Zeiten (Empfehlung: Morgens etwa eine Stunde nach dem Einschalten der Beleuchtung, mittags zur möglichst gleichen Zeit und abends etwa zwei Stunden vor dem Ausschalten der Beleuchtung) erfolgen. Es besteht dann sogar die Möglichkeit, die Diskusfische direkt aus der Hand füttern zu können. Kann die Fütterung NICHT dreimal täglich eingehalten werden, so sollte die Tagesmenge morgens und abends gegeben werden.

Empfohlene Menge:

Gruppen mit zehn Diskusfischen und einer Größe zwischen 6,5 – 12 cm: 7,5 – 15 Gramm am Tag

Gruppen mit zehn Diskusfischen und eine Größe zwischen 12 bis 18 cm: 15 – 22,5 Gramm am Tag

Für Stendker-Diskusfische hat sich zur Futtergabe das Stender-Diskusfutter bewährt, an das die Tiere bestens gewöhnt sind.

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Indischer Fadenalgenfresser - Garra gotyla

Steckbrief: Indischer Fadenalgenfresser – Garra gotyla

Garra gotyla – Indischer Fadenalgenfresser

Der Fadenalgenfresser findet sich sowohl in stehenden, als auch in Fließgewässern. Vorkommen dieses Fisches ist auf Myanmar, in Indien, Bangladesch und Pakistan.

Erwachsene Exemplare erreichen eine Körperlänge von etwa 15 Zentimetern.

Es handelt sich um eine friedliche Art, die die Gesellschaft ihresgleichen sehr schätzt und daher nicht alleine im Becken gehalten werden sollte. Neben der arteigenen Gruppenhaltung, eignet sich der Fisch aber zusätzlich auch zur Vergesellschaftung mit anderen Aquarienfischen.

Die Mindestbeckengröße für diese Art liegt bei 200 Litern Wasserumfang. Garra gotyla fühlt sich in einem Wassertemperaturbereich zwischen 18 bis 26 °C wohl. Der pH-Wert sollte zwischen 6 und 7,5 liegen und der Härtegrad in einem Bereich zwischen 5 und 15 dGH.

Bei der Einrichtung des Aquariums für den indischen Fadenalgenfresser ist auf eine Bodengrundausstattung mit feinem Kies zu achten.

Gefüttert wird Garra gotyla mit handelsüblichem Pflanzenfutter.

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Crossocheilus reticulatus – Netzpinselalgenfresser

Steckbrief: Crossocheilus reticulatus – Netzpinselalgenfresser

Crossocheilus reticulatus – Netzpinselalgenfresser

Der aus Südchina, Thailand, Laos, Kambodscha und dem Vietnam stammende Fisch ist ein friedlicher Schwarmfisch. In Sachen Speiseplan hat es diese Art – wie der Name bereits vermuten lässt – besonders auf Pinselalgen abgesehen.

Der Netzpinselalgenfresser wird bis zu 15 Zentimeter groß und bedarf eines Aquarienbeckens mit einer Mindestbeckenlänge von 1,20 Meter zum Erkunden. Die Tiere werden im Becken in Gruppen ab mindestens sechs Tieren gehalten.

Bei der Einrichtung des Beckens sollte auf die Verwendung von flachen Steinen und Pflanzen mit großen Blättern geachtet werden. Beides wird von Crossocheilus reticulatus gerne als Ruheplatz in Anspruch genommen. Was das Wasser im Becken betrifft, so sollte es einen pH-Wert zwischen 6 und 8,5 aufweisen und in einem Temperaturbereich zwischen 16 und 25 °C liegen. Zudem brauchen diese Fische eine leichte bis starke Strömung.

Wenn zur Fütterung keine Netzpinselalgen zur Verfügung stehen, kann der Netzpinselalgenfresser unproblematisch mit handelsüblichem Zierfutter, Lebend- und Frostfutter gefüttert werden.

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Indischer Algenfresser - Crossocheilus latius

Steckbrief: Indischer Algenfresser – Crossocheilus latius

Crossocheilus latius – Indischer Algenfresser

Der Indische Algenfresser ist sowohl ein hübsch anzuschauender, als auch praktischer Aquarienfisch, der aus Flüssen und Bächen rund um den Fuß des Himalayas stammt. Im ausgewachsenen Stadium erreicht der Fisch eine Größe zwischen etwa zehn und 14 Zentimetern.

Im Aquarienbecken hält man dieses Tier unbedingt in Gruppen von mindestens fünf bis acht Tieren. Wie der Name schon verrät, rückt Crossocheilus latius den Algenplagen ordentlich auf den Pelz. In Sachen Haltungsbedingungen für diesen nützlichen Bewohner sollte man sich an eine Aquariumsmindestgröße von 100 Zentimetern Beckenlänge halten.

Es ist wichtig, das Becken mit vielen Verstecken auszustatten und zudem für eine üppige Randbepflanzung zu sorgen. Da es seinem natürlichen Lebensraum entspricht, sollte auch das Haltungsbecken eine stärkere Strömung aufweisen. Vorsicht: Die Tiere könnten springen, daher ist eine Abdeckung unbedingt empfehlenswert.

Die Wohlfühlwassertemperatur für dieses Exemplar liegt zwischen 22 und 27 C. Der pH-Wert befindet sich zwischen 6 und 7,5 im optimalen Bereich.

Der Indische Algenfresser kann problemlos vergesellschaftet werden. Wichtig ist jedoch, darauf zu achten, dass seine künftigen Mitbewohner ebenfalls von friedlicher Art sind.

Neben der „Selbstbedienungstheke Alge“ im Becken, kann Crossocheilus latius mit Futtertabletten sowie handelsüblichem Fischfutter gefüttert werden.

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